Schnappschüsse von Ihrem Haustier

By 22. Februar 2016Blog

Ein schönes Foto von Ihrem Tier – mit diesen zehn Tipps kann es gelingen.

1. Sie haben eine Katze, einen Hund oder einen Goldfisch? Egal, wovon Sie ein schönes Bild haben wollen, achten Sie sich darauf, dass Sie sich auf Augenhöhe begeben.

2. Gehen Sie auf den Charakter des Fotomodells ein. Wenn Ihre Katze faul ist, dann fotografieren Sie sie beim Gähnen. Sie kennen sie am besten.

3. Eine Lektion, die jeder Hobbyfotograf lernen muss, ist diejenige zum Thema Blitz: So verlockend er ist, so oft wird er überschätzt. Gerade wenn Sie Ihr Haustier fotografieren wollen, lenken Sie es dem Blitzen womöglich ab. Oder aber es hat nachher rote Augen. Verzichten Sie deshalb im Zweifel aufs Blitzen.

4. Natürliches Licht sollten Sie nutzen. Fotografieren Sie Ihr Tier in der Nähe eines Fensters oder ganz draussen. Falls das nicht geht oder es bereits dunkel ist, richten Sie die Lampen nicht direkt auf Ihr Sujet. Das Licht wirkt weicher, wenn Sie es gegen Decken und Wände richten.

5. Kleine Faustregel: Dunkles Fell absorbiert viel Licht. Spielen Sie mit dem Blitz herum und probieren Sie verschiedene Einstellungen. So können ganz witzige Aufnahmen entstehen. Hat Ihr Haustier hingegen weisses Fell, sollten Sie es nie im direkten Sonnenlicht fotografieren.

6. Die ISO-Funktion ist ein magischer Helfer, um Fotos aufzuhellen. Aber aufgepasst: Sie schaden damit der Bildqualität. Je höher die ISO-Zahl, desto körniger wirkt ein Bild.

7. Bilder wie vom Profi? Das können Sie auch. Wenn Sie den Fokus auf Ihr Haustier legen und den Hintergrund unscharf machen, werden Sie den Unterschied merken.

8. All die technischen Einstellungen und Kniffs nützen nicht, wenn Ihre Location nichts hermacht. Schauen Sie deshalb, dass nicht irgendwo noch eine leere Kaffeetasse herumsteht, die einen schönen Schnappschuss kaputt machen könnte.

9. Machen Sie auf sich aufmerksam! Rascheln Sie mit etwas Papier, so dass sich Ihr Haustier auf Sie fokussieren werden. In solchen Augenblicken entstehen die besten Bilder.

10. Egal wie vorbereitet und allwissend Sie sich ans Fotoprojekt machen, bedenken Sie immer: Sie werden Geduld brauchen, um tatsächlich ein gutes Bild zu bekommen. Beim Sujet handelt es sich immer noch um Ihr Tier. Womöglich wird es sich im richtigen Moment bewegen. Oder eben nicht. Es kann auch sein, dass die Kamerasituation zu neu für Ihr Haustier ist. Lassen sie es die Kamera kennenlernen und beschnuppern. Und vergessen Sie die Belohnung nicht!